Wozu braucht man einen Immobilienmakler? – das Maklerimage

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Auf dem Bild ist eine Paar, das die Buchstaben HOME in den Händen hält, da Sie mithilfe eines Immobilienmaklers ein Zuhause gefunden haben.

Haben Immobilienmakler immer noch ein schlechtes Image?

 

Diese Frage kann man definitiv mit Nein beantworten. Doch als ich 2016 meine erste Immobilie in Heidelberg inserierte, machte ich die Erfahrung, dass Immobilienmakler ein echtes Imageproblem haben. Nach der Anzeigenschaltung, schien den ersten Kaufwilligen zunächst nur eines zu interessieren:

Sind Sie Makler!?

Nun, ja… also äh, nein.

Weil wenn ja, dann wollen wir mit Ihnen nicht zusammenarbeiten.

Rein rechtlich gesehen war ich es bereits. Zu dieser Zeit hatte ich aber noch keinerlei Ambitionen, Immobilienmakler zu werden. Nach einigen Tagen meldeten sich die ersten Makler und ich verstand plötzlich warum jene Interessenten so negativ auf die sogenannten „Lackaffen“ reagierten. Offensichtlich hatten sich die schwarzen Schafe reichlich vermehrt und es gab recht viele davon. Erst später erfuhr ich, dass es zu dieser Zeit eine Umfrage gab, wonach viele den Sinn von Maklern in Frage stellten und mangelnden Service beklagten (https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/maklerimage-eine-professionelle-berufsausbildung-wuerde-helfen_84342_407356.html).

Wozu eine Provision zahlen?

Den habe ich nicht bestellt! Den kenne ich gar nicht.

Wofür bekommt er seine Provision überhaupt? Ach so, er hat ein Exposé mit schlechten Bildern ausgedruckt und uns kurz durch die Wohnung geführt.

Unterlagen? Ja die gab es nach einem Monat.

Diese und ähnliche Ansichten prägen das Makler-Image teilweise bis heute. Der Grund liegt auf der Hand: Es waren nicht nur ein paar schwarze Schafe, sondern eine relativ große Herde.

Fünfstellige Beträge für einen zweifelhaften Service zu zahlen, den man ohnehin nicht bestellt hat, leuchtet verständlicherweise wenigen Menschen ein.

Doch seitdem sind einige Jahre vergangen. Glücklicherweise hat sich seither viel verändert. Nicht nur das Bestellerprinzip beim Immobilienverkauf hat dazu geführt, dass viele Immobilienmakler ihre Hausaufgaben gemacht haben. Laut einer aktuellen Umfrage würden fast 70% der Verkäufer einen Makler engagieren, selbst wenn sie die Maklergebühren selber tragen müssten (https://www.marktforschung.de/aktuelles/marktforschung/immobilien-makler-sind-hoch-im-kurs/).

Diese Umfrage bestätigt zwischen den Zeilen, was mir seit der ersten Immobilie in Heidelberg bewusst wurde:

Bei Immobilien geht es um Menschen, und nicht um Gebäude. Lackaffen geht es um Gebäude. Bei guten Maklern geht es um Menschen.

Hinter fast jedem Immobilienverkauf steckt ein Schicksal.

Das Haus in Heidelberg gehörte einem Bekannten, der in Frankreich wohnte. Sein Vater war gestorben und nun musste er sein Elternhaus verkaufen. Auf Grund seines Wohnsitzes war es ihm unmöglich, Besichtigungen zu machen. Des Weiteren war sein Vater ein Messie. Er war der krankhaften Neigung verfallen, alles sammeln zu müssen. Daher sind bei der Entrümpelung alle Dokumente über das Haus abhandengekommen. Es existierte quasi keine einzige Aufzeichnung mehr. Obendrein handelte es sich um eine Erbengemeinschaft. Grundsätzlich ist das kein Problem. Doch wenn es um das liebe Geld geht, lernen sich Geschwister noch einmal ganz neu kennen. Ehe man sich versieht, befindet man sich als Makler plötzlich mitten in einem Erbschaftsstreit, in einer Familien- oder Ehekrise.

Als Makler kann man eine noch so gute Fachkenntnis über Immobilien, Architektur oder Baustoffe haben. All das hilft in zwischenmenschlichen Angelegenheiten sehr wenig. 

Natürlich sind gibt noch viele weitere weitaus positivere Gründe, ein Haus zu verkaufen. Doch ganz gleich welcher Art. Letztendlich geht es um die Menschen, die darin wohnen. Mit anderen Worten: Es geht um Sie und um Ihre zumeist sehr persönlichen Angelegenheiten. Gerne würden wir Sie kennenlernen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 

 

 

 

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